2018-09-30

Pressburger Club: fulminanter Abend

90 Gäste kamen in die Residenz der Deutschen Botschaft

Musik, Malerei, Diplomatie

 

Der Maestro zieht Ein-Jahresbilanz, der internationale Künstler aus dem Karpatendeutschen-Dorf Medzev/Metzenseifen bringt die Werke seiner taubblinden Schützlinge vor ein großes Publikum. So etwas gibt es nur – beim Pressburger Club.

Dieser, am 27. September 2018 gehalten, verdankte seinen stimmungsvollen Schauplatz oberhalb von Pressburger Burg und Donautal der Deutschen Botschaft, Botschafter Joachim Bleicker und Kulturattaché Marian Gordzielik und den Teams von Deutscher Botschaft und Pressburger Zeitung.

Im Round-Table-Gespräch wurden Maestro James Judd und Maler-Pop-Star Helmut Bistika über ihr Verhältnis zu Kunst und Gesellschaft befragt. Anschließend lieferte Helmut Bistika mit seinen Maler-Eleven eine mitreißende Aktion, wobei ein schönes Sümmchen für die gemeinnützige Organisation „Maják“ (Leuchtturm) zusammengesammelt wurde. Bistika engagiert sich in Maják für ein besseres Leben von taubblinden und autistischen Menschen, mit denen er malt und ihnen damit ganz spezielle Erlebnisse vermittelt. Speziell auch die Werke, die solcherart entstehen, und die im Club gezeigt und versteigert wurden.

Zu jedem Bild gab es auch Reduta-Eintrittskarten mit Konzerten, die Maestro James Judd dirigiert.

Wie meist bei den Pressburger Clubs kam es zu einer sympathischen Melange – KundInnen, langjährige Freunde der Pressburger Zeitung, aber auch erst seit kurzem interessierte Abonnentinnen der Zeitschrift wurden von den Herausgebern Axel Albrecht und Kurt Eder begrüßt. Letzterer konnte auch „seinen“ ersten Club als neuer Co-Herausgeber feiern.

Unter den zahlreichen Gästen auch der neue Schweizer Botschafter Alexander Hoffet (als Musikkenner- und Praktizierender war er natürlich besonders gespannt auf den berühmten James Judd).

 

Foto:

Gruppenbild mit frohen Gästen: PZ-Co-Herausgeber Ebner, Maestro Judd, Schweizer Botschafter Hoffet, Deutscher Botschafter Bleicker.

Foto: Júlli Tibenská