2017-11-07

Slowakische Theologen besuchen Niederösterreich

Empfang des Honorarkonsuls in St. Pölten

Universitätsprofessoren der Theologischen Fakultät Košice und Ružomberok sind seit Montag zu Besuch in der Theologischen Hochschule St. Pölten.

Aus diesem Anlass lud der Honorarkonsul der Slowakischen Republik in Niederösterreich, Komm.-Rat Veit Schmid-Schmidsfelden, zu einem Empfang in die Räume des Honorarkonsulats. Die Assistentin des wegen auswärtiger Verpflichtungen verhinderten Konsuls, Lenka Kraus, begrüßte die Gäste aus Theologie, Klerus und Diplomatie.

 

Zwischen der Theologischen Fakultät von Ružomberok in Košice, Slowakei, und der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Pölten wurde – angeregt durch den damaligen Rektor Prof. DDr. Reinhard Knittel – am 8. März 2017 ein Kooperationsabkommen unterzeichnet. In den letzten Jahren war schon zweimal eine St. Pöltener Professorengruppe zu Besuch in Košice (Kaschau) und hat mit den Lehrenden und Studierenden der dortigen Fakultät freundschaftliche Verbindungen geknüpft und dort auch Vorlesungen gehalten.

 

Von Montag, 6. November, bis Donnerstag, 9. November 2017, sind nun vier Professoren der Kaschauer Fakultät zum Gegenbesuch in St. Pölten.

An der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Pölten (Wiener Straße 38) halten die Kaschauer Professoren folgende Vorlesungen:

 

Msgr. Prof. Dr. lic. Anton Tyrol, Generalvikar der Diözese Zips:

Inspiration und Wahrheit der Heiligen Schrift

Msgr. Mag. Peter Celuch, Spiritual am Priesterseminar der Erzdiözese Košice:

Das Zweite Vatikanische Konzil und die Slowakei. Mehrfache Konzilsrezeption als Folge des gesellschaftspolitischen Wandels

Dozent Dr. Vladimír Juhás:

Der eschatologische Status der Kirche

Prof. Dr. Cyril Hišem, Dekan der Theologischen Fakultät:

Katholische Kirche in der Slowakei von Großmähren bis zur Gegenwart. Eine historische Darstellung

Zur Geschichte der Philosophischen Fakultät der Pavol-Jozef-Šafárik-Universität in Košice

  Die Geschichte der Bildungsanstalt mit universitärer Ausrichtung in der Stadt Košice/Kaschau reicht in die Mitte des 17. Jahrhunderts zurück. Am 12. Februar 1657 erließ der Egerer Bischof Benedikt Kisdy in seinem unweit von Kaschau gelegenen Sitz Jasov/Joos die Gründungsurkunde der Universitas Cassoviensis. Am 7. August 1660 wurde sie in Graz durch die Goldene Bulle Kaisers Leopold I. bestätigt, der der neugegründeten Bildungsanstalt alle Privilegien und Rechte einer Universität zuerkannte, wodurch sie den Universitäten in Wien, Prag, Olomouc/Olmütz, Graz und Trnava/Tyrnau gleichgestellt wurde.

 

Foto: Empfang der Theologen aus der Slowakei und aus Niederösterreich in St. Pölten.

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