2018-03-24

Hermann Fried neuer Komunálna-Chef

Slowakei ist "Vorzeigemarkt für VIG"

 

Hermann Fried (53) wird, vorbehaltlich der Zustimmung der lokalen Behörden, mit 1. April 2018 den Vorsitz des Vorstandes der slowakischen Konzerngesellschaft Komunálna poist’ovňa übernehmen. Der bisherige Vorstandsdirektor der Wiener Städtischen Versicherung übernimmt zudem die neue Koordinationsstelle Krankenversicherung für die Vienna Insurance Group.

   

Mag. Hermann Fried, geboren 1964 in Wien, studierte Betriebswirtschaft und ist Experte im Bereich Krankenversicherung. Bevor er im Jahr 1998 in die Wiener Städtische Versicherung eintrat, war er unter anderem für den Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger und den NÖ Gesundheits- und Sozialfonds tätig. Nebenberuflich war Mag. Fried wissenschaftlicher Leiter des Ludwig Boltzmann Instituts für Gesundheitsökonomie sowie Experte für Krankenversicherung im Zukunftsforum des Bundeskanzleramts.

 

Großes Potential im Bereich Krankenversicherung

Die VIG legt in ihrem Managementprogramm „Agenda 2020“ einen besonderen Schwerpunkt auf die Stärkung des Krankenversicherungsgeschäfts in ihren Märkten. Vor allem in Zentral- und Osteuropa bietet diese Sparte großes Wachstumspotential. Auf Grund seiner profunden Kenntnisse in diesem Bereich wird Mag. Hermann Fried die Aktivitäten der VIG in diesem wichtigen Geschäftsfeld innerhalb der Gruppe koordinieren und stärken.

 

Slowakei ist Vorzeigemarkt für die VIG

Die VIG hat 1990 in der damaligen Tschechoslowakei den Startschuss für die erfolgreiche Expansion in die CEE-Region gelegt. Die VIG ist mit drei Gesellschaften und einem Anteil von 34 Prozent mit großem Abstand klarer Marktführer in der Slowakei. Die Komunálna gehört seit 2001 zur Vienna Insurance Group und bietet sowohl Lebens- als auch Nichtlebensversicherungen in der gesamten Slowakei in rund 80 Geschäftsstellen an. Das Prämienvolumen der Komunálna betrug 2017 rund 194 Mio. Euro. Insgesamt erwirtschafteten die VIG-Konzerngesellschaften in der Slowakei 2017 ein Prämienvolumen von 810 Mio. Euro. Mit einem durchschnittlichen jährlichen Wirtschaftswachstum von 3,7 Prozent bis 2020 (Österreich: 1,7 Prozent) und einer Versicherungsdichte von 418 Euro (Österreich: rund 2.000 Euro) bleiben die Aussichten am slowakischen Markt vielversprechend.

Foto:

Hermann Fried, ausgewiesener Experte im Gebiet des Krankenversicherungswesens.

Foto: VIG/Elke Mayr