2018-02-24

Vom Olympiabecken ins Stahlregal

Würth-Slovakia-Managerin und Olympiaschwinmmerin Martina Gaislová

 

Ein kleines, aber ausgezeichnet funktionierendes Rädchen im riesigen Getriebe des deutschen Familienkonzerns ist Würth Slovakia. Verantwortlich dafür, dass alles rund läuft, und sich das Rädchen zu einem ganz passablen Rad entwickelt, ist Martina Gaislová. Sie wollte ihr Berufsleben eigentlich den Sprachen und der Geschichte widmen.

Sie war gerade beim Studium, als ihre Mutter, in der Finanzabteilung bei Würth arbeitend, Martina zur Ferialpraxis beorderte – es waren einfach zu viele Leute auf Urlaub und man brauchte dringend Aushilfen im Lager.

Aus dieser Ferienepisode einer Sprach- und Geschichteabsolventin wurde sehr bald eine dauerhafte Verbindung mit Stahl, Werkzeug und Schrauben. So dauerhaft, dass sie 2012 Geschäftsführerin des slowakischen Teils des traditionsreichen Weltkonzerns wurde.

Im vergangenen Jahr kürte Hospodarské Noviný sie zu einer der zehn Top-Frauen der slowakischen Wirtschaft. Unkompliziert und ohne „Chef-Gehabe“ nimmt die junge Direktorin mit uns in einem provisorischen Besprechungszimmer Platz. Wären uns da nicht später beim Baustellenbesuch ihre Highheels aufgefallen, hätte man sie auch für eine der vielen Disponentinnen halten können. Einfach, sympathisch, freundlich. Provisorisch war zum Zeitpunkt unserer Reportage noch alles auf dem Gelände von Würth. Denn, dem alten Werk in der Pribylinska vorgelagert, entsteht nun ein völlig neuer Bau. Lesen Sie mehr in unserer aktuellen Ausgabe. Zu bestellen unter verlag@pressburger.eu

 

Foto:

Martina Gaislová im Gespräch mit der Pressburger Zeitung.

Foto: PZ/Júlia Tibenská