2017-11-02

Eastring-Abkommen mit Ungarn unterzeichnet

Der slowakische Wirtschaftsminister Peter Žiga und der ungarische Außenminister Péter Szijjártó haben am Montag im ostslowakischen Košice ein Abkommen über die Zusammenarbeit beim Projekt der Gaspipeline Eastring unterzeichnet.

Laut dem Wirtschaftsressort halte die Slowakei es für eines der bedeutendsten Projekte zur Erfüllung der EU-Ziele im Bereich Diversifikation der Transportstrecken und Stärkung der Energiesicherheit in Mittel- und Südosteuropa. Die Slowakei setze sich langfristig für einen Bau der Gasleitung ein. Žiga zufolge sei das Abkommen Ausdruck der politischen Unterstützung auf höchster Ebene.

Eastring ist ein Projekt für eine Pipeline zwischen Rumänien, Bulgarien, Ungarn und der Slowakei mit einer Kapazität von 20 bis 40 Milliarden Kubikmetern jährlich.  Die Länge der Pipeline soll 744 bis 1015 Kilometer betragen, abhängig von der Streckenführung. Die Investitionskosten bei der ersten Phase des Projektes sollen sich auf 1,1 bis 1,5 Milliarden Euro belaufen. Ein Spezifikum der Gasleitung soll ein beidseitiger Betrieb sein, also die Möglichkeit, den Gas-Fluss aus der Slowakei in die Richtung Südosteuropa umzukehren.

 

Quelle, Foto: Wirtschaftsministerium der SR