2019-04-07

Hainburg: Blechlawine eindämmen

Wirtschaftspolitikerin urgiert Umfahrung

Hainburg an der Donau macht die Blechlawine schwer zu schaffen

Rasche Maßnahmen zur Verkehrsentlastung der Stadt Hainburg an der Donau im Bezirk Bruck/Leitha fordert die VP-Gemeinderätin und Wirtschaftsbund-Obfrau

Hainburg an der Donau macht die Blechlawine schwer zu schaffen

Rasche Maßnahmen zur Verkehrsentlastung der Stadt Hainburg an der Donau im Bezirk Bruck/Leitha fordert die VP-Gemeinderätin und Wirtschaftsbund-Obfrau Michaela Gansterer-Zaminer. Denn wie eine vom Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) an der Pressburger Bundesstraße B9 durchgeführte Frequenzmessung ergeben hat, passieren pro Tag mehr als 17.000 Kfz die westliche Stadteinfahrt, 11.300 Kfz die östliche. Durch das Zentrum der historischen Altstadt beim Wienertor rollen täglich 11.600 Autos.

„Hainburg braucht dringend die Umfahrung, die man schon vor 25 Jahren diskutiert hat“, erklärte Gansterer-Zaminer dem NÖ Wirtschaftspressedienst am Rande eines von der Österreichischen Gesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (GSV) veranstalteten Expertenforums in Wien. Das Problem: Ein ursprünglich geplantes Tunnelprojekt für die B9 wurde damals aus Kostengründen abgeblasen. Und die Eröffnung der Nordostautobahn A6 nach Bratislava 2007 habe Hainburg nicht die erhoffte Entlastung von der Blechlawine gebracht. „Viele Slowaken, die nach Wien wollen, fahren lieber die deutlich kürzere Strecke über die B9. Außerdem brauchen sie so keine Autobahnmaut in Österreich zu bezahlen“, stellt die Gemeinderätin fest. (mm)

 

www.hainburg.at

 

Bild:

Politikerin und Wirtin Michaela Gansterer-Zaminer (links, mit Geschäftskollegin aus dem Bezirk)

Foto: WB