2018-09-14

Präsidentschaftswahlkampf in vollem Gange

Großer Kandidatenandrang

 

Das slowakische Staatsoberhaupt Andrej Kiska tritt bei den Präsidentschaftswahlen im nächsten Jahr nicht wieder an. Der frühere Unternehmer, der wegen der Finanzierung seiner Wahlkampagne im Jahre 2014 einmal mehr unter Beschuss geraten ist, hält sich bedeckt, was seine politische Zukunft angeht. Beobachter in Bratislava schließen nicht aus, dass Kiska nach Ende seiner Amtszeit eine wirtschaftsliberale Partei gründet. Zuletzt zeigte sich der Präsident besorgt wegen einer aus seiner Sicht mangelhaften Verankerung rechtsstaatlicher Prinzipien in der Slowakei.

 

Derzeit sind 13 Präsidentschaftskandidaten bekannt. Laut einer am 8. Juni veröffentlichten Umfrage der regierungsnahen Tageszeitung "Pravda" haben mit dem früheren Justizminister Štefan Harabin (15,7 Prozent) und dem Vorsitzenden der extremistischen Partei Volkspartei Unsere Slowakei (Ľudová Strana Naše Slovensko, ĽS-NS) Marian Kotleba (12,3 Prozent) Exponenten des rechten Lagers sehr gute Aussichten. Beliebt ist auch die stellvertretende Vorsitzende der außerparlamentarischen fortschrittlich-liberalen Partei Progresívne Slovensko Zuzana Čaputová (14,2 Prozent).

 

 

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Kandidatin der Progresívne Slovensko: Zuzana Čaputová ist auch Preisträgerin der „Environmental Law Alliance Worldwide“.

 

Foto: Goldman Environmental Prize Org.