2017-11-03

Lajčák auf 39. UNESCO-Generalkonferenz

Sich von unserem multilateralen System zu verabschieden, würde hohe Risiken mit sich bringen. Dies sagte der slowakische Außenminister Miroslav Lajčák am Dienstag auf der 39. Generalkonferenz der Internationalen Organisation für Bildung, Wissenschaft und Entwicklung (UNESCO) in Paris.

Die UNESCO-Generalkonferenz wurde am Montag eröffnet und dauert bis zum 14. November. Lajčák erwähnte dabei vier grundlegende Botschaften über die Zukunft des Multilateralismus und die Aufgabe der UNESCO. Ihm zufolge brauchen wir den Multilateralismus mehr denn je. Die UNESCO spiele dabei eine entscheidende Rolle. Der Multilateralismus müsse über den Rahmen der Formalitäten hinausgehen. Zuletzt müsse die Zusammenarbeit zwischen der UNSESCO und der UNO-Generalversammlung fortsetzen und wachsen, vor allem in den Bereichen: Erhaltung des Friedens, Wasser und Hygiene, Jugend und Bildung, Vorbeugung des Extremismus, Klimawandel, Finanzierung der Entwicklung und Migration.

Der Chef der slowakische Diplomatie hat seinen Autritt auf der Generalkonferenz folgend abgeschlossen: "Wir sollten erfüllen, was wir versprochen haben, um allen Menschen ein ruhiges Leben auf einem nachhaltigen Planeten zu ermöglichen. Und wir können mit einem sehr einfachen Schritt beginnen: miteinander zu sprechen."

 

Quelle, Foto: Außenministerium der SR