2017-07-13

Lajčák auf V4-Treffen in Budapest

Die Visegrád-Gruppe entwickle pragmatisch die Zusammenarbeit ihrer Länder und konzentriere sich dabei auf Sachen, die für das Leben der Einwohner wichtig seien. Dies sagte der slowakische Außenminister Miroslav Lajčák am Montag auf dem Treffen der Visegrád-Länder, Österreichs, Kroatiens und Sloweniens in Budapest.

Laut dem Chef der slowakischen Diplomatie gehören zu den bedeutendsten Punkten etwa der Ausbau der gemeinsamen Verkehrs- und Energieinfrastruktur sowie der einheitliche digitale Binnenmarkt. Die Slowakei unterstütze völlig den beginnenden ungarischen Vorsitz. Die Gesprächspartner einigten sich auf dem Treffen darauf, dass die EU um die Länder des Westbalkans erweitert werden sollte. Ebenso wurde über die Situation in der Ukraine diskutiert. Lajčák zufolge habe die Visegrád-Gruppe großes Potenzial, um die Probleme der EU effektiv zu lösen. Noch besser ginge dies jedoch in Zusammenarbeit mit Österreich, Kroatien und Slowenien.

 

Quelle, Foto: Außenministerium der SR