2019-09-17

Viel Programm im Slowakischen Institut Wien

Slowakisches Institut Wipplingerstr. 24-26 1010 Wien

 

 

VIENNA BIENNALE FOR CHANGE 2019

Kooperation zwischen Wien und Bratislava im Designbereich

 

BIS 30.10.2019:  AUSSTELLUNG

Designgalerie SATELIT (Ausstellungsfläche des Slovak Design Center)

Kollárovo námestie 10, 811 07 Bratislava

Human by Design | Probing Social and Methodological Innovation in Design

Eine Ausstellung des Slovak Design Centers und dessen Partner

Die Ausstellung Human by Design ist in Bratislava im Rahmen der internationalen VIENNA BIENNALE FOR CHANGE 2019 zu sehen. Sie präsentiert Konzepte, Methoden, Modellsituationen, Fallstudien und innovative Lösungen, die das dringende Bedürfnis nach Veränderung und Nachhaltigkeit zum Ausdruck bringen. Sie verleiht kritischen, aber nicht pessimistischen Stimmen Gehör, gibt Lösungsbeispiele aus der Praxis und zeigt, wie die junge Generation über DesignerInnen und TheoretikerInnen denkt.

Die Ausstellung ist Teil des Projekts „Design & Innovation“, das vom EU-Programm INTERREG V-A Slowakei–Österreich unterstützt wird.

Projektpartner: Slovak Design Center, Bratislava; Hochschule für bildende Künste, Bratislava; MAK - Museum für angewandte Kunst, Wien; Universität für angewandte Kunst, Wien

Ausstellungdauer: 5.9 - 30.10.2019

Führung durch die Ausstellung und das Festival Nasuti in Nová Cvernovka (Bratislava):

21. September 2019, 10.00 – 20.00 Uhr

 

noch bis 6.10.2019 AUSSTELLUNG

MAK – Museum für angewandte Kunst, Stubenring 5, 1010 Wien

MAK DESIGN LAB

Neuaufstellung anlässlich der VIENNA BIENNALE FOR CHANGE 2019

Die Ausstellung positioniert das Design als Motor eines zukunftsfähigen Wandels. Objekte der MAK-Sammlung werden anhand vielschichtiger Perspektiven an den Schnittstellen zwischen Alltag, Gesellschaft, Digitalisierung und Klimawandel verortet.

Bei der Ausstellung ist die slowakische Belegschaft stark vertreten: crafting plastics! studio (Vlasta Kubušová, Miroslav Král), Umelohmotné-Slovakia (Šimon Horna, Lukáš Adámek), Tomáš Libertíny, Tomáš Král und Silvia Sukopová. Einige der KünstlerInnen, z.B. Vlasta Kubušová, Tomáš Libertíny und Tomáš Král, gehören zu den internationalen Designspitzen und sind momentan im Ausland aktiv.

Tomáš Libertíny präsentiert sich im MAK mit dem Werk „The Honeycomb Vase made by bees", durch das er weltberühmt geworden ist. Sein Werk wurde aus Bienenwaben gebaut. Libertíny hat ein Drahtgestell erstellt, den Rest haben tausende Bienen dazu beigetragen. Ein absolutes Must-See! Seine Werke sind in weltweiten Sammlungen der renommierten Galerien und Museum vertreten, z B. MoMA in New York; Museum Boijmans Van Beuningen; Cincinnati Art Museum; MUDAC, Lausanne, uva.

Vlasta Kubušová arbeitet seit einigen Jahren mit dem Craftic Plastics Studio und den ForscherInnen der Technischen Universität Bratislava an einer Lösung für das akute Plastikmüllproblem. Herausgekommen ist zwar kein verpackungsfreies Leben, dafür aber Bioplastik Nuatan, welcher auf Maisstärke basiert. Kubušová nutzte das Material bereits für erste Designerprodukte, darunter Brillen. Es wurde zudem eine Zulassung für den Gebrauch mit Lebensmitteln beantragt, zum Beispiel als Verpackungsmaterial. Tüten, Strohhalme, Wasserflaschen und Einwegbesteck könnten so durch Alternativen aus Nuatan ersetzt werden. Kubušová lebt in Berlin und Bratislava.

Tomáš Král eröffnete 2008 sein Produktdesignstudio in Lausanne, wo er Beleuchtungselemente, Möbel und Accessoires aus Materialien wie Glas, Kork und Keramik entwirft. Um neue kreative Prozesse in Gang setzen zu können, experimentiert Kral gerne mit Handwerkskunst und -wissen. Seine Designs für internationale Hersteller wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und sind in Ausstellungen auf der ganzen Welt zu sehen.

Die Neugestaltung des MAK DESIGN LABs wird mit finanzieller Unterstützung des EU-Programms Interreg V-A Slowakei–Österreich (Projekt „Design & Innovation“) realisiert.

Mehr Informationen unter www.mak.at

 

 

BIS 19.1.2020: AUSSTELLUNG

Orangerie, Unteres Belvedere, Rennweg 6, 1030 Wien

Johanna Kandl: Material. Womit gemalt wird und warum

Die international anerkannte Künstlerin Johanna Kandl (AT) widmet sich in ihrer großen Ausstellung im Belvedere dem Thema der Malmaterialien. Ohne Pigmente aus den Mineralien wären viele Farben, die wir bei Kunstwerken in Galerien und Museen bewundern, nicht möglich. Gerade die Tatsache, dass die Slowakei über ein großes Reichtum an Bodenschätzen verfügt, war dies für die Künstlerin der Anstoß zur intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema Bergbau. Neben vielen Archivmaterialien aus Museum in Kremnica und einer umfangreichen Mineraliensammlung von Doc. Stanislav Jelen (UMB, Banska Bystrica) werden auch passende Kunstwerke zu Minenarbeiten und Kupferbearbeitung von Gejza Angyal (SK) und Dominik Skutezky (SK) präsentiert. Zum ersten Mal sind auch zeitgenössische slowakische Maler im Belvedere vertreten und zwar Marek Ormandík (SK) und David Javorský (SK). Ihre Selbstporträts werden neben einer prominenten Nachbarschaft von wichtigsten Namen der Kunstgeschichte beim Eingang in die Orangerie, für die künstlerische Atmosphäre sorgen. Beide verbindet zusätzlich mit den wichtigsten Städten des Bergbaus in der Slowakei auch ihre Herkunft. Javorský kommt aus Banská Bystrica, dem Zentrum für Kupferhandel im mittelalterlichen und neuzeitlichen Europa, Ormandík kommt aus Kremnica, der Goldstadt schlechthin, mit der am längsten tätigen Münzprägestätte überhaupt.

Ausstellungsdauer: 12.9.2019 – 19.1.2020

Mehr Informationen unter www.belvedere.at

 

18.9 Mi 18.30 TOURISMUS

Slowakisches Institut in Wien

„Querbeet durch die Slowakei – Schätze Mitteleuropas“

I. Teil: Historische Sehenswürdigkeiten des Donautieflandes - Große Schüttinsel (Žitný ostrov) und Umgebung

Thema „Romanische Sakralbauten aus dem Baustoff Mauerziegel (die sog. Backsteinromanik) und Ihre Zusammenhänge mit der Lombardei. Schlösser des 18. und 19. Jhds.“

Wir freuen uns sehr, mit dem erfahrenen Kunsthistoriker Mag. Peter Kresánek eine neue langfristige Vortragsreihe Querbeet durch die Slowakei – Schätze Mitteleuropas“ zu starten. Das Ziel ist es, die feinsten Besonderheiten quer durch alle Regionen der Slowakei von Westen nach Osten zu präsentieren. Obwohl die Slowakei sehr großes Kulturerbe Kulturerbe hat - von der Landschaft, durch Denkmäler aus der Spätgotik, Burgen und Schlösser, bis Sakralbauten aus Holz, Bergwerke und Mineralquellen, bleiben viele Gebiete unbekannt. Die Vorträge sind vor allem für Kunstliebhaber geeignet, aber auch für alle, die die Slowakei auf eine neue Art und Weise entdecken wollen.

Im ersten Vortrag werden Besonderheiten der romanischen Kirchen in Hamuliakovo, Šamorín, Rohovce, Nová Dedinka, Holice, Štvrtok na Ostrove, Malá Mača, Gáň, Diakovce, Vrakúň, Dolný Štál, Sokolce, Michal na Ostrove, Most pri Bratislave sowie der Barockschlösser in Malinovo, Tomašov, Hubice, Čakany, Rohovce, Gabčíkovo, Vrakúň, Číčov, Malý Lúč, Kračany, Kráľová, Galanta, Tomášov, Bernolákovo und Veľký Biel vorgestellt.

Mag. Peter Kresánekspezialisiert sich seit dem Jahr 2002 auf die Präsentation des Kulturerbes der Slowakei für ausländische Kunstfreunde. Seine Fachkenntnisse und Erfahrungen bei der Begleitung von Gästen in der Slowakei wurden zur Grundlage des großen Bildbandes Die Slowakei – illustrierte Enzyklopädie der Baudenkmäler, der bildenden Kunst und der Sehenswürdigkeiten, welches bei jedem Vortrag Kresáneks zu erwerben ist.

 

19.9 Do 18.00 AUSSTELLUNG

ipcenter / ip.forum – U4 Center, Stiege B, 2. Obergeschoß, Schönbrunner Straße 218-220, 1120 Wien

Alojz Drahoš, Stanislav Harangozó, Anabela Sládek und StudentInnen

Die herbstliche Reihe „Im Fokus“ unterstreicht den künstlerischen Austausch zwischen Österreich und jenen Ländern, in denen das ipcenter Bildungsprojekte anbietet und umsetzt. In Zusammenarbeit mit der Österreichisch-Slowakischen Gesellschaft werden dieses Jahr Werke der Künstler und Pädagogen der Pädagogischen Fakultät der Komensky Universität in Bratislava Alojz Drahoš, Stanislav Harangozó und Anabela Sládek gemeinsam mit ihren StudentInnen ausgestellt.

Alojz Drahoš war mehrere Jahre als Pädagoge tätig. Seine Werke sind Teil von privaten und öffentlichen Sammlungen in der Slowakei sowie im Ausland. Er stellt diese entweder als Einzelperson oder in Zusammenarbeit mit anderen KünstlerInnen aus und nahm erfolgreich an mehreren Medaillenausstellungen teil.

Stanislav Harangozó realisierte eine Menge an monumentalen Kunstwerken in der

Architektur. Seine Werke sind in privaten und öffentlichen Galeriesammlungen in der Slowakei und im Ausland vertreten. Er ist mehrfacher Preisträger und zugleich sein ganzes

Leben ist mit der pädagogischen Tätigkeit eng verbunden.

Anabela Sládek studierte an der Akademie der Künste in Banská Bystrica und an der Akademie der Künste im polnischen Breslau. Sie arbeitet mit neuen Medien, der Fotographie, dem digitalen Druck, Animationen und schafft site-specific Installationen in Form von Projektionen auf Objekte.

Ausstellungsdauer: 20.9-22.11.2019

Die Ausstellung wird von der Österreichisch-Slowakischen Gesellschaft veranstaltet.

 

24.9 Di ab 10.00 WORKSHOPS UND LESUNG

Haus der Europäischen Union, Wipplingerstraße 35, 1010 Wien

„Alice und die Sprachen Europas“

10.00-13.00 Uhr: Programm für Schulgruppen und Kinder von 10 bis 12 Jahren

Vortrag von Dr. Thomas Strasser (Pädagogische Hochschule Wien)

Lesung „Alice im Wunderland“ mit dem GRG Franklinstraße 26

Mehrsprachige Sprach- und Rätselaktivitäten mit EUNIC Austria und EtArcadia

Reise durch das Wunderland Europa mit der VS Sacre Coeur Wien

13.00: Ausklang

Parallel dazu läuft die Ausstellung „Alice im Wunderland“ in 40 Sprachen

(26. August - 26. September 2019, 9-17 Uhr)

Anmeldung per E-Mail erforderlich: DGT-VIENNA@ec.europa.eu

In Zusammenarbeit mit dem EUNIC Austria, dem Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments und die Vertretung der Europäischen Kommission und Et Arcadia.

 

25.9 Mi 18.30 LITERARISCHER ABEND

Slowakisches Institut in Wien

„Literarischer Abend in der Zeit der Neunten“ | 100 Jahren der Masaryk Universität in Brünn und der Komensky Universität in Bratislava

Zum Europäischen Tag der Sprachen organisiert der Kulturklub der Tschechen und Slowaken in Österreich eine Diskussion über die Anfänge des Journalismus in der Slowakei und Tschechien, das Werk von Jozef Dobrovský und seine Bedeutung für die Slowakei, der Symbolismus in der slowakischen und tschechischen Literatur sowie die Entwicklung der Kinderliteratur im 20. Und 21. Jahrhundert.

Der Europäische Tag der Sprachen wurde erstmals 2001 im Europäischen Jahr der Sprachen gefeiert. Im Anschluss an diese Aktion entschied das Ministerkomitee, den Europäischen Tag der Sprachen als jährliche Veranstaltung einzuführen, die jedes Jahr am 26. September stattfinden soll. Aus diesem Anlass organisiert der Kulturklub der Tschechen und Slowaken eine Veranstaltung zur Förderung der Sprachenvielfalt.

Moderation: Marie Brandeis (CZ), Andrea Ozábalová (SK), Daniela Makový Nedas (SK)

In Zusammenarbeit mit dem Kulturklub der Tschechen und Slowaken in Österreich

In slowakischer und tschechischer Sprache.

 

 

 

1.10 Di 12.30 LUNCHKONZERT

Slowakisches Institut in Wien

Simona Eisinger (SK/AT - Sopran) und Manfred Schiebel (AT - Klavier)

Simona Eisinger ist eine freischaffende österreichische Sopranistin mit slowakischen Wurzeln. Sie gastiert mit Oper und Operette an Häusern wie der Volksoper Wien, Theater an der Wien, dem Gärtnerplatztheater München, Landestheater Linz, Stadttheater Klagenfurt u.a. Mit Orchesterkonzerten war sie bereits in der Philharmonie Gasteig in München, im Stockholmer Konserthuset oder der Tokyo Opera City Hall. Simona Eisinger arbeitete mit internationalen Größen wie KS Brigitte Fassbaender, KS Edita Gruberova, Bobby Herzl, Emmy Werner, Christof Loy und Marc Albrecht zusammen. Sie widmet sich auch leidenschaftlich gerne dem Liedgesang - im Oktober 2018 erschien bereits ihre 2. Solo CD „Beziehungen“ mit Liedern des österreichischen Komponisten Guntolf Palten, welche sie unter anderem auch beim Lunchkonzert vorstellen wird.

Prof. Manfred Schiebel ist eine nicht wegzudenkende Größe der Wiener Kulturlandschaft. Der Pianist, Korrepetitor und Dirigent hat seit 2017 eine Professur an der MUK Privatuniversität in Wien, unterrichtet auch an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und gibt weltweit zahlreiche Meisterkurse zum Thema Liedbegleitung und -Interpretation. Er begleitete bei Konzerten herausragende Künstlerpersönlichkeiten wie Edita Gruberova, Elina Garanca, Grace Bumbry, Ildebrando d’Arcangelo, Giuseppe Taddei, Leo Nucci, Johan Botha, Rainer Trost und die Wiener Sängerknaben. Seit 2012 ist er künstlerischer Leiter des Kammermusik-Festivals „Klassik im Advent“ in Kärnten.

Mit Werken von Gundolf Palten, Sergei Rachmaninow und Gejza Dusík.

 

3.10 Do 18.30 MODESCHAU

Villa Trebitsch, Maxingstr. 20, 1130 Wien

Treffen der slowakischen Landsleute bei der Modeschau der Modemarke miché

Michala Babčanová (*1985, geb. in Považská Bystrica) hat mit 10 Jahren ihr erstes Haute-Couture-Kleid für ihre Puppe angefertigt. Sie studierte an der Fachschule für Bekleidung und Mode in Púchov im Fach Modedesign. Seit 2013 lebt sie in Wien, wo sie ihre Modetechnik bei der Modedesignerin Michél Mayer im Rahmen eines Praktikums noch weiter verbessert hat. Sie nahm an Schnittdesignkursen teil und arbeitete als Schneiderin bis sie ihre eigene Modemarke miché gründete. Ihre Kleidungsstücke sind weiblich, romantisch und minimalistisch und für zärtliche sowie kräftige und selbstbewusste Frauen geeignet.

Moderation: Ján Hyža Podmajerský

Musikalische Umrahmung: Andrea Bučko (Klavier)

Eintritt nur mit Einladung. Anmeldung unter rsks@slovaci.at erforderlich.

Das Konzert wurde vom Slowakisch-Österreichischen Kulturverein veranstaltet.

 

9.10 Mi 18.30 AUSSTELLUNG

Slowakisches Institut in Wien

Die Kunstgewerbeschule in Bratislava (1928 – 1939) - ein Labor der Moderne zwischen Berlin und Wien

Anlässlich 100 Jahre Bauhaus & 90 Jahre Kunstgewerbeschule (ŠUR)

Anlässlich des 10. Jubiläums der Gründung der Tschechoslowakei wurde 1928 in Bratislava die erste Kunstgewerbeschule der Slowakei gegründet. Obwohl mit einer wesentlichen Zeitversetzung und bis zu ihrer Schließung fast ausschließlich in Form von Abendkursen, bildete sie sich schnell zu einer der der bedeutendsten Schulen für Architektur, Design und Kunst im 20. Jahrhundert in Europa heraus. Das Ziel der Schule war, moderne GestalterInnen für Handwerk, Industrie und Werbung auszubilden und damit den Aufbau des Landes zu fördern. Grundlegend waren auch hier die Arbeit in Werkstätten, gute Materialkenntnis, Beharrung auf Modernität und Praxisbezug. Auch aus diesem Grund wurde sie schon sehr früh mit dem deutschen Bauhaus verglichen. Im Gegensatz zu der bekanntesten deutschen Kunstschule wurden in Bratislava jedoch von Anfang an auch Kinderkurse angeboten. Das verband sie eher mit der Wiener Kunstgewerbeschule und den berühmten Kinderklassen von Fanz Cizek. Eine absolute Besonderheit der Bratislavaer Kunstgewerbeschule war dagegen die Gründung der ersten Filmabteilung in Zentraleuropa. Trotzdem geriet diese einzigartige Schule fast ganz in Vergessenheit und wird erst in den letzten Jahren als ein wichtiges Thema der modernen slowakischen Geschichte wiederentdeckt.

Kuratorin: Klára Prešnajderová, Slowakisches Designmuseum Bratislava

Ausstellungsdauer: 10.10 – 1.11.2019

SAVE THE DATE: Kuratorinnenführung durch die Ausstellung: 23.10, 18.30 Uhr

In Zusammenarbeit mit dem Slowakischen Designmuseum in Bratislava.

 

23.10 Mi 18.30 FÜHRUNG DURCH DIE AUSSTELLUNG

Slowakisches Institut in Wien

Kuratorinnenführung durch die Ausstellung „Die Kunstgewerbeschule in Bratislava (1928 – 1939) - ein Labor der Moderne zwischen Berlin und Wien“

Bei der Führung stellt die Kuratorin der Ausstellung, Klára Prešnajderová, die Spezifika der Kunstgewerbeschule in Bratislava vor, mit einem besonderen Augenmerk auf internationale Bezüge und Zusammenarbeiten.

Jede/r, der/die sich für die slowakische Identität und ihren Platz im internationalen Kontext interessiert, sollte sich diese Ausstellung ansehen. Vor allem wird der Kontext der Kultur und Wirtschaft in der Zwischenkriegszeit, Grundbausteine, Geschichte des Bildungswesens und spezielle künstlerische Tätigkeiten, die das intellektuelle Umfeld der 20. Jahre beeinflussen, thematisiert.

Klára Prešnajderová ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Kuratorin im Slowakischen Designzentrum (SCD) in Bratislava. Sie studierte Germanistik an der Comenius Universität in Bratislava und promovierte hier zum Thema „Slowakische Kunstzeitschriften der Zwischenkriegszeit im Kontext der avantgardistischen Publizistik“. Im Jahr 2015 war sie Kuratorin der Ausstellung „Bauhaus auf Slowakisch“ im Bauhaus Dessau und im Jahr 2018 Hauptkuratorin der Ausstellung „Keine Angst vor der Moderne zu haben!“, mit der das Slowakische Designmuseum an das 90. Jubiläum der Gründung der Kunstgewerbeschule in Bratislava erinnerte. In den Jahren 2017 – 2018 war sie Mitarbeiterin im MAK – Museum für angewandte Kunst.

 

30.10 Mi 18.30 TOURISMUS

Slowakisches Institut in Wien

„Querbeet durch die Slowakei – Schätze Mitteleuropas“

II. Teil: Bau-, Mal- und Natursehenswürdigkeiten im Süden der Mittelslowakei – Regionen Dolný Tekov (Barsch), Hont und Novohrad (Neograd)

Thema: Bunter und dramatischer kultur-historischer Raum zwischen Ostrihom (Esztergom ) und Bergstädten

Wir setzen unsere Vortragsreihe „Querbeet durch die Slowakei – Schätze Mitteleuropas“ mit der Präsentaton der Mittelslowakei fort. Der Kunsthisoriker Mag. Peter Kresánek wird über folgende Besonderheiten sprechen: Spuren von Römern, Frühgeschichte des Königreichs Ungarn, Deich gegen Türken, Bauformen der ländlichen Architektur, wichtige Adelsfamilien, Glaskunst, Wiener Süßwaren Kunst, Gotische Wandmalereien in Želiezovce, Sazdice, Stará Halič, Turíčky, Ľuboreč, Kirchenarchitektur in Ipeľský Sokolec, Hokovce, Balog nad Ipľom, Muľa und In Dudince, Burge in Levice, Divín, Modrý Kameň, Šomoška, Fiľakovo, romantische Schlösser, uvm.

Mag. Peter Kresánekspezialisiert sich seit dem Jahr 2002 auf die Präsentation des Kulturerbes der Slowakei für ausländische Kunstfreunde. Seine Fachkenntnisse und Erfahrungen bei der Begleitung von Gästen in der Slowakei wurden zur Grundlage des großen Bildbandes Die Slowakei – illustrierte Enzyklopädie der Baudenkmäler, der bildenden Kunst und der Sehenswürdigkeiten, welches bei jedem Vortrag Kresáneks zu erwerben ist.

 

Foto: Von Kultur bis Geografie: hier von der Großen Schüttinsel reicht das Programm.

Bild: Svetovid