2018-11-09

Lkw-Verkehr aus Osten wächst

Niederösterreich stark betroffen

Lkw-Kolonnen aus dem Norden und Osten werden jedes Jahr länger

Auf den Autobahnen und Schnellstraßen in Niederösterreich sind immer mehr schwer beladene Lkw unterwegs, die Waren aus Ungarn, Tschechien, der Slowakei und Polen nach Österreich befördern. Das geht aus einer aktuellen Studie der Statistik Austria über die Entwicklung des nationalen und internationalen Straßengüterverkehrs hervor. Untersucht wurde das Transportaufkommen im grenzüberschreitenden Versand von und nach Österreich.

Wie der NÖ Wirtschaftspressedienst dieser Studie entnimmt, wächst insbesondere der aus Polen heranrollende Lkw-Verkehr stark. Sind 2016 von dort Güter mit einem Volumen von rund 1,6 Millionen Tonnen über die Straße nach Österreich geliefert worden, waren es im Vorjahr bereits mehr als zwei Millionen Tonnen. Das ist ein signifikanter Anstieg um ein Drittel.

Aus Tschechien wurden 2017 Güter mit einem Volumen von knapp 4,2 Millionen Tonnen auf der Straße nach Österreich geliefert. Zwar bedeutet das einen leichten Rückgang um drei Prozent gegenüber 2016. Allerdings ist Tschechien hinter Deutschland und Italien schon das drittgrößte Versandland für Waren nach Österreich.

Stark wächst der Lkw-Verkehr indes aus den beiden östlichen Nachbarstaaten Ungarn und Slowakei. Wie die Statistik Austria meldet, haben Güterkraftfahrzeuge 2017 aus Ungarn Waren mit einer Gesamtmenge von fast vier Millionen Tonnen nach Österreich geliefert. Das ist ein Zuwachs um 24 Prozent. Und aus der Slowakei sind im Vorjahr fast 2,5 Millionen Lkw-Tonnen in unser Land gerollt – um 19 Prozent mehr als 2016. (mm)

www.statistik.at

 

 

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