2018-04-20

Slowakisches Institut lädt ein

Die Veranstaltungen der kommenden Tage

 

 

25.4 Mi 18.30 AUSSTELLUNG

Ingrid Zámečniková/Achilleas Sdoukos: Schatz von Troja

Slowakisches Institut in Wien

Ingrid Zámečniková (*1958) ist eine bedeutende Malerin, deren Werke und Grafiken aus einer imaginativen, zerbrechlichen, stillen und von innen leuchtenden Welt auftauchen. Ihre bunten, aber gedämpften Farben lösen atmosphärisches Vibrieren und einen Raum für Meditation aus. Licht und endlose Tiefe prägen ihre Werke.

Achilleas Sdoukos (*1985) ist der Sohn von Ingrid Zámečniková. Er verbindet Glas mit Stein, Holz und anderem Material. Zu seinen Werken gehören Glasplastiken, Spiegel, Schüssel, großformatige Reliefs, luxuriöse Interieur-Objekte oder Design-Solitäre. Die griechische Mythologie, die antike Architektur und alle Symbole dieser Epoche bilden eine große Inspirationsquelle für beide Künstler.

Kuratorin: Mária Horváthová, Verein der bildenden Künstler der Slowakei

Anmeldung unter si.wien@gmx.at erforderlich.

Die Ausstellung läuft bis 25.5.2018.

 

2.5 Mi 18.30 FILMVORFÜHRUNG & GESPRÄCH

Dokumentarfilm „Sprechen Sie Karpatendeutsch?“ (SK, 2018, Regie: Anna Grusková)

Slowakisches Institut in Wien

In Europa blicken wir auf jahrhundertelange Erfahrungen mit Aus- und Umsiedlungen von

Bevölkerungsgruppen zurück. Millionen von Menschen verloren im Zweiten Weltkrieg ihre

Bürgerrechte. Unter den sogenannten Karpatendeutschen gab es auch zahlreiche Unschuldige, die über viele Jahrhunderte auf dem Gebiet der heutigen Slowakei gelebt hatten.

Der slowakische Germanist und Historiker Jozef Tancer begleitet uns in die Welt der aussterbenden deutschen Mundarten. Durch die Sprache lernen wir Schicksale von Deutschen in der Slowakei kennen, hören ihre Erinnerungen sowie von ihren Beziehungen zu den slowakischen und ungarischen Nachbarn. Der zeitliche Abstand zu den dramatischen

politischen Ereignissen ermöglicht zum ersten Mal einen freieren und offeneren Zugang zu

einem in der Slowakei früher eher abgelehnten Thema.

Mit anschließendem Gespräch mit den Filmemachern Jozef Tancer und Anna Grusková

Moderation: Tanja Krombach, Deutsches Kulturforum östliches Europa

Anmeldung unter si.wien@gmx.at erforderlich.

Mit freundlicher Unterstützung des Deutschen Kulturforums östliches Europa

 

3.5 Do 14.00-18.30 TAGUNG

„Mehrsprachigkeit im Donauraum vor und nach 1918“

Kleiner Festsaal der Universität Wien, Universitätsring 1, 1010 Wien

Das Ziel der wissenschaftlichen Konferenz ist die interdisziplinäre Untersuchung des Phänomens der Mehrsprachigkeit in den Ländern der ehemaligen Habsburgermonarchie vom Zeitpunkt ihrer Entstehung im Jahre 1526 bis zu ihrem Zerfall 1918. Die Mehrsprachigkeit wird als ein besonderes Merkmal der Habsburgermonarchie hervorgehoben. Es gibt mittlerweile Mythen und Legenden über das friedliche Zusammenleben von mehreren Nationen und Ethnien auf bestimmten Gebieten – man denke an das dreisprachige Pressburg – Bratislava - Pozsony, das bis heute als prägendste historische Eigenschaft der ehemaligen Haupt- und Krönungsstadt des Königreichs Ungarn gepriesen wird.

Die Slowakei wird durch Dr. Anna Fundárková (Historisches Institut der Slowakischen Akademie der Wissenschaften, Bratislava), Prof. Roman Holec (Philosophische Fakultät der Comenius-Universität und Historisches Institut der Slowakischen Akademie der Wissenschaften, Bratislava) und Doz. Jozef Tancer (Lehrstuhl für Germanistik, Niederlandistik und Skandinavistik der Comenius-Universität, Bratislava) vertreten.

Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit dem Collegium Hungaricum Wien, dem Institut für Ungarische Geschichtsforschung in Wien, dem Institut für Österreichische Geschichtsforschung der Universität Wien und dem Institut für den Donauraum und Mitteleuropa organisiert.

Anmeldung unter si.wien@gmx.at erforderlich

Slowakisches Institut

Wipplingerstr. 24-26

1010 Wien

 

Tel./Fax: +43-1-535 40 57

E-mail: si.wien@gmx.at

www.mzv.sk/sivieden

https://www.facebook.com/SlowakischesInstitutInWien

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