2017-11-12

Deutsche Schule Bratislava - Schülerin auf großer Fahrt

"Mint"-Programm für entdeckungsfreudige SchülerInnen

Forschungsreise für Jugendliche – 16 Tage in den USA

 

Mein Name ist Katarina Pedersen, ich bin eine 17-jährige Schülerin des Gymnasiums Deutsche Schule Bratislava. Im vergangenen Mai habe ich 16 Tage auf einer Forschungsreise für Jugendliche an der Westküste der USA verbracht. Unser Forscherteam, bestehend aus 10 Jugendlichen, hat 14 verschiedene Orte , darunter Las Vegas, Los Angeles, San Francisco oder San Diego, besucht.

 

Diese Forschungsexpedition, wurde von der „ijm Stiftung“ innerhalb des Master- MINT Programms für interessierte Schüler, die Spaß am Entdecken und Forschen haben, angeboten. Jeder von uns musste sich bewerben und wurde ausgewählt, dabei waren die USA nicht die einzige Reisemöglichkeit, weitere Expeditionen führen zum Beispiel nach Südafrika, Vietnam oder auf die Azoren.

 

Unsere Reise begann am 24. Mai 2017 in Heidelberg. Dort traf ich auf meine Teammitglieder, mit denen ich die kommenden zweieinhalb Wochen verbringen würde. Am ersten Abend wurden unsere Aufgaben für jeden Tag deutlich gemacht: kein einfacher Ausflug sondern eine richtige Forschungsexpedition, die Schülern einen Einblick in die Welt des Forschens und  die Arbeit mit wissenschaftlichen Datensätzen näher bringen sollte.

Von unserem Teamleiter erhielten wir fünf Themengebiete, die es zu erforschen galt: Industrie und Wirtschaft, Infrastruktur und Verkehr, Flora und Fauna, Geographie und Klima, sowie Mensch, Kultur und Sprache. Nachdem wir am ersten Abend unsere Zielsetzungen und Methoden für diese Themen festgelegt haben und alle unsere Sachen reisebereit hatten, konnten wir unsere Reise in die USA beginnen. Erster Halt in den USA: San Francisco...

Beinahe täglich wechselten wir unseren Standort und erforschten dabei das fremde Land. In Zweierteams jede Stunde Temperatur und Windstärke messen, Wolken, Landschaften, Flora und Fauna fotografieren, Menschen befragen oder Wasser- und Strompreise sammeln. Abends werteten wir unsere gesammelten Datensätze aus und verfassten Dokumentationen und Präsentationen um das restliche Team auf den neusten Forschungsstand zu bringen.

 

Neben der ganzen Arbeit, die das Forschen mit sich brachte, hatten wir natürlich jede Menge Spaß. Einen Tag in den Universal Studios in LA, mehrere Abende im belebten Las Vegas oder eine Wanderung im Grand Canyon.

 

Diese Reise war unvergesslich, die Forschung bot uns die Möglichkeit das Land genauer kennenzulernen, mit den Einheimischen zu sprechen und die Umgebung genau zu betrachten.

Jedem, der Interesse an Naturwissenschaften und Forschung hat oder eine Herausforderung sucht, würde ich eine Forschungsexpedition empfehlen. Ich habe neue Menschen getroffen, viele Erfahrungen gesammelt und hauptsächlich viel gelernt. Obwohl es viel Arbeit war, hat es sich gelohnt und es war eine großartige Zeit.

 

Foto: Jugendliche auf Forschungsreise - unsere Nachwuchsautorin Katarina in der ersten Reihe ganz rechts.

Foto: Katarina Pedersen