2017-11-09

St. Martinstage in Bratislava

Die Tradition der St. Martinstage in Bratislava findet bereits das zehnte Jahr ihre Wiederaufnahme. Von 6. bis 12. November werden die Ergebnisse der Arbeit der Weinbauern aus der Region gefeiert, das Fest hat jedoch auch eine tiefere Bedeutung. Zusammen mit der hiesigen römisch-katholischen Erzdiözese bereitete die Hauptstadt die Tage zu Ehren des Heiligen St. Martin aus dem Mittelalter vor.

Die Stadt will damit das Bewusstsein ihrer Einwohner für die eigenen Traditionen stärken und die Arbeit der Weinbauern öffentlich zeigen. Oberbürgermeister Ivo Nesrovnal: „Die Geschichte des Weinbaus und der Weinherstellung in Bratislava ist reich und lang. Ich bin froh, dass die Tradition auch weiter fortgesetzt wird.“

Wein wurde in der Region Bratislava bereits vor beinahe 3000 Jahren produziert und das Anbaugebiet gehörte lange Zeit zu den bedeutendsten in der Slowakei. Die hiesigen Winzer waren auch bei Kaiserin Maria Theresia beliebt.

Der Tag des heiligen Martin, eines der Patrone von Bratislava, wurde seit eh und je mit der Kirchweih, dem Jahrmarkt und dem Wein verbunden. An diesem Tag endeten alle Feierlichkeiten, Festumzüge und Veranstaltungen, die unter freiem Himmel stattfanden. Der heilige Martin sollte auf den Hufen seines Pferds den ersten Schnee bringen.

Dieses Jahr beginnt die Weinverkostung am Freitag, den 10. November, mit der Segnung des jungen Weines in der Kapelle des heiligen Ladislaus im Primatialpalast. Im St. Martinsdom findet der traditionelle St. Martins-Gottesdienst statt. Ein reiches Programm und mehrere Vorstellungen sind auch für Kinder Vorbereitet.

Das Programm der diesjährigen Feierlichkeiten kann man auf der Webseite www.bratislava.sk finden.

 

 

Quelle, Foto: Hlavné mesto SR Bratislava