2017-11-10

PlasticFreeDanube für eine saubere Donau

Slowakische und österreichische Experten werden sich künftig intensiver mit der Verunreinigung der Donau und ihrer Umgebung durch Plastik beschäftigen. Das Projekt PlasticFreeDanube soll Informationen über die Verunreinigung des Flusses und dessen Ufer in Wien und Bratislava bis zum Wasserkraftwerk Gabčíkovo sammeln und zur Verfügung stellen.

An dem aktuellen bilateralen Projekt arbeitet das Institut für Polymeren der Slowakischen Akademie der Wissenschaften in Bratislava mit der Universität für Bodenkultur Wien zusammen. Stanislav Ščepán von der Slowakischen Akademie der Wissenschaften informierte: „Die Donau als Hauptzufluss beeinflusst das Schwarze Meer direkt. Experten haben berechnet, dass sie jährlich 530 bis 1.550 Tonnen Plastikabfall in das Schwarze Meer schwemmt.“ Ščepán zufolge seien Ziele des Projektes einen Aktionsplan für das Management der Plastikabfälle zu schaffen und Pilotmaßnahmen gegen die Verunreinigung der Donau umzusetzen. Ebenso soll es das Bewusstsein der Öffentlichkeit für die Verschmutzung des Flusses verbessern. An dem Projekt beteiligen sich fünf Partner aus der Slowakei und Österreich sowie 17 strategische Partner. Das bilaterale Projekt PlasticFreeDanube soll bis September 2020 dauern.

 

Quelle, Foto: Slowakische Akademie der Wissenschaften